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Wie wurde die Festivalausgabe 2019 des BONE vom Publikum und den Kritikerinnen aufgenommen? Wie haben sich die Nachrichten in Kunst übersetzen lassen und umgekehrt?

«Der Bund» schrieb darüber, wie am Festival Digitales analog spürbar wurde:

https://www.derbund.ch/kultur/unsere-digitale-welt-analog-spuerbar/story/11771090

Rachel Mader, Kunsthistorikerin und Dozentin an der Hochschule Luzern, über den 4. Festivaltag:
«Es war wie ein Kondensat der Welt: Mal schien alles unübersichtlich, mal komponiert, mal sprachen alle durcheinander, mal setzte sich jemand durch. Mir gefiel der äusserst zeitgenössische Aspekt des Festivals. Als Besucherin fühlte ich mich wie in einer unbekannten Kultur: Ich musste erst lernen, die Zeichen zu deuten und mich zurecht zu finden. Erst hatte ich Angst, etwas falsch zu machen, später fühlte ich mich immer wohler und bewegte mich freier. Und mich amüsierten jene, die sich entrüstet zeigten und nicht realisierten, dass sie genau jene Rolle einnahmen, die von ihnen erwartet wurde.»

https://www.youtube.com/watch?v=qU37v1Cyku0

Gerhard Johann Lischka, Philosoph, über das Mittwoch-Programm Late Night by Blond & Gilles mit Jörg Scheller Kunstwissenschaftler, Journalist & Bodybuilder (s. Video).

Milo (3) nach dem Besuch des sonntäglichen Familiennachmittags:
«Es war sehr laut, aber das Fischen nach alten PET-Flaschen hat Spass gemacht.»

Peter Kraut, Stv. Fachbereichsleiter Musik der Hochschule der Künste Bern:
«Ich habe die Dramaturgie des Abends zum Teil etwas schwierig gefunden, oder kritisch ausgedrückt: Es schien mir auf halbem Weg. Einerseits war vieles wie eine Nummernrevue aufgezogen, zugleich herrschte eine Gleichzeitigkeit. Mir wäre es radikaler lieber gewesen, dann hätte ich mich entscheiden müssen. So wurde ich nicht wirklich zum Entscheiden gezwungen.»