Irene Müller, geb. 1969 in Wien, studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Deutsche Literatur in Wien und Zürich. Irene Müller forscht und publiziert über Fragen der Dokumentation und Beschreibung von raum- und zeitbasierter Kunst (Installationen, Videoarbeiten, Performance etc.) sowie über Archive und Wissensspeicher in künstlerischen und kunstwissenschaftlichen Kontexten. Ihr Interesse ist es, die teils komplexen inhaltlichen Zusammenhänge einem breiteren Publikum differenziert und kontextspezifisch zu vermitteln. Gerade im Ausstellungskontext ist es für sie auch ein zentrales Anliegen, mit Orten und Räumen zu kooperieren, die nicht im festen, institutionellen Kanon figurieren.

Von 2004 bis 2006 Ko-Gründerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei AktiveArchive, einem Forschungsprojekt zu Fragen der Erhaltung und Dokumentation elektronischer Kunst.
2008/09 Werksemester Kulturkritik der Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr.
Seit 2009 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Kunst und Design, Luzern, und der F + F Schule für Kunst und Design, Zürich. 2010 –2012 Mitarbeiterin bei archiv performativ, einem Forschungsprojekt zur Überlieferung und Weiterschreibung von Performancekunst. Daneben freie kuratorische Projekte, u. a. Projektraum «landpartie», 2005-2009, Ausstellungsraum Klingental, Basel 2008, ACME Project Space, London, 2009, Dienstgebäude, Zürich 2010.
Seit 2014 zusammen mit Dorothea Rust von DER LÄNGSTE TAG. 16 Stunden nonstop Performances unter freiem Himmel. Regelmässigige Beiträge für Ausstellungskataloge und Kunstzeitschriften (u. a. Kunst-Bulletin) sowie Herausgeberschaft von Publikationen über zeitgenössische Künstler/innen.