B FOR PERFORMANCE

Das Berner Schlachthaus Theater steht beim BONE 21 für performative Formate und long duration Performances offen. Das Schlachthaus Theater selber dient nicht mehr nur der Aufführung von Performance, sondern ist Diskussionsraum, Ausstellungsraum, Bar und vieles mehr.

Carla Åhlander (*1970, Berlin) ist bekannt für ihre performativen Ortsuntersuchungen mit Interviews und Photoporträts. Die Berner Tanzkünstlerin Anna Huber (*1965, Bern) wird ein vor 20 Jahre uraufgeführtes Stück «unsichtbarst²» in einem performativen Prozess neu vorstellen. Der urbane Raum – die engen Gassen der Berner Altstadt und die Laubengänge – dienen dem jungen Freiburger Künstler François Dey (*1981, Amsterdam) und der in Oslo lebenden Performerin Franzisca Siegrist (*1984, Oslo) gestisch-räumlichen performativen Recherchen, deren Ergebnisse sie im Schlachthaus zeigen. François Dey wird Alltagsrituale, entdeckt in der Berner Altstadt, in eine filmische Handlung transformieren, während Franzisca Siegrist «The Route of the Roots» im Keller des Schlachthaus Theaters in drei performativen Handlungen in einer Installation aufführt.
Christoph Rütimann (*1955, Müllheim TG) wird mit seiner installativen Performance «Einigelung» den Aussenraum vor dem Schlachthaus bespielen. Die Installation des Objekts ist mit einer performativen Handlung verwickelt und benutzt Altholz, das in Bern gesammelt wurde. Katja Schenker (*1968, Zürich) agiert mit ihren Körperkräften: Sie transformiert Gesten und Handlungen – bezogen auf die Umwelt, das Bauen, die Naturkräfte – in Zeit und Form. Die Künstlerin wird eine neue Performance aufführen. Juerg Luedi – Gast von PPP am BONE Performance Art Festival – wird die Fragen nach den letzten Dingen stellen. Er setzt in «myFuneral5» eine rituelle Handlung um den Tod ins Zentrum. Sibylle Omlin