Up

Bone

Team

Sibylle Omlin
Künstlerische Leitung​

SKILLS
– Analyse
– Zuhören
– Beobachten
– Bedürfnisse reduzieren
– Humor
 
RESSORTS
– International
– Feuilleton
– Gesellschaft
– Wissenschaft
– Leben im Alltag
 
MEDIEN
– NZZ
– WOZ ab und zu
– Republik
– Spiegel TV/online
– Süddeutsche Zeitung
– Die Zeit
– Radio RTS, SRF
– TV RTS, SRF, ARD, ZDF, ORF
– The Guardian
– NYT
– Wallstreet Journal
– Artlog
BIO
Nach dem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich 1996-2001 redaktionelle Mitarbeiterin und Kunstkritikerin bei der Neuen Zürcher Zeitung. Seit 1999 als Dozentin für Kunsttheorie, (u.a. für Zürcher Hochschule der Künste, Universität Zürich), freie Kuratorin und Autorin tätig. 2001-2009 Professorin am Institut Kunst der HGK Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel (Institutsleitung). 2009-2017 Direktorin an der ECAV Sierre (Ecole cantonale d’art du Valais). Seit 2014 Salon nomade und Co-Kuratorin des Project Space MAXXX in Sierre. Seit 2017 Co-Kuratorin von BONE Performance Art Festival Bern. Zahlreiche Publikationen, u.a. Performativ. Performance-Künste in der Schweiz. Zürich 2004, Smoky Pokershop. Perform, space, transform, Nürnberg/Wien 2013.

www.sibylleomlin.com

San Keller
Künstlerische Leitung

San_Keller_action©_Nelly_Rodriguez-4

SKILLS
24/7, gross denken, viel gehen, genauer schauen, langsam und deutlich sprechen, von kochen bis abwaschen, schlechter Neinsager, sehr ausdauernd, kann Konventionen fein brechen, Sinn für neue Formate, mit Schalk, Charme und Witz, Hang zur Situationskomik, relative schnelle Auffassungsgabe (hahaha), tanzt ohne Dancefloor, guter Gastgeber u.s.w.

RESSORTS
Architektur und Kunst, Arbeit heute, gestern und morgen, Kochen ohne Feuer

MEDIEN
SRF 4 NEWS (Rendez-vous, Tagesgespräch, Echo der Zeit, International, Samstagsrundschau, Zeitblende, Kontext)
https://www.srf.ch/radio-srf-4-news/ mitlesen im ÖV, Mund zu Mund mit meiner Frau und andern, im Café Cappuccino lese ich gerne den Seetaler Boten https://www.seetalerbote.ch, in den Ferien zur Abwechslung die WOZ https://www.woz.ch/t/international

WELLNESS
Zugfahren, spazieren, symmetrische Formen, joggen, saunieren, alles mit einem Völlegefühl, gut essen

BIO
San Keller wurde 1971 in Bern geboren und lebt und arbeitet seit 1995 in Zürich. Er ist bekannt für seine partizipativen Performances und kurzlebigen Aktionen, die oft wie soziale Experimente erscheinen. Der Grundton von San Kellers Werken ist  kritisch und konzeptuell und spielt mit der Beziehung zwischen Kunst und Leben. Wie er Kunst als Dienstleistung einsetzt, gibt dem Publikum die Möglichkeit überholte Denkmuster zu befragen, neu zu erfahren und das eigene Handeln einem kritischen Blick zu unterziehen. Seine eigenen und die Performances welche er organisiert, nehmen immer wieder einen überraschenden und unerwarteten Lauf, ganz abhängig davon, wie die Teilnehmer die einfachen Regeln interpretieren, welche vorgängig kommuniziert werden.

Konzept- und Performancekünstler, seit 1998, Künstlerischer Leiter, Ensemble Tzara, Saison 2018/2019, Sänger, Forever Blue (mit Tom Huber), seit 2017, Künstlerische Co-Leitung mit Sibylle Omlin, BONE, Bern, seit 2017, Co-Leitung mit Sebastian Utzni & Dozent, BA Kunst & Vermittlung, HSLU, seit 2017, Präsident, Festival Stromereien, seit 2015, Kontinuierliche künstlerische Partnerschaften: Rosalie Schweiker (Künstlerin), Nina Stefanka (Filmemacherin), Tom Huber (Musiker/Fotograf), NORM (Grafik), Elektrosmog (Grafik), Brigitte Weiss (Galeristin). Ein Auswahl an Ausstellungen und Performance der letzten Jahre: C Side Festival, Arte Castasegna, 2018; Late For Labor Day, Despacio, Costa Rica, 2018; Mozart in Rorschach, Kunstverein Rorschach, 2018; Performance Process, Museum Tinguely, 2017; Action!, Kunsthaus Zürich, 2017; Oben ohne, Galerie Brigitte Weiss, Zurich (2016); Invent The Future With Elements of the Past, Cabaret Voltaire, Zurich (2015); Twisting C (r) ash, Le Commun, Geneva (2015); Disteli – Keller – Warhol, Art Museum Olten, Switzerland (2013).

www.museumsankeller.ch 

Marina Porobic​
​Administration und Kommunikation​

Geschichte

Seit 22 Jahren ist das BONE Performance Art Festival Bern Treffpunkt der nationalen und internationalen Performanceszene und fester Bestandteil des Berner Kulturlebens. Das Schlachthaustheater in der Berner Altstadt – von Anbeginn an ein treuer Koproduktionspartner – steht traditionell in der ersten Dezemberwoche ganz im Zeichen der Aktionskunst.  Ziel von BONE ist es, den Kulturplatz Bern auf der Landkarte der Performance Art prominent zu markieren und die Künstler*innen und Institutionen spartenübergreifend zu vernetzen. BONE entzieht sich – ganz dem Wesen der Performance Art entsprechend – einer klaren Zuordnung, und gerade deshalb lohnt sich der Weg nach Bern.

BONE schreibt und beschreibt Performance-Geschichte und verdichtet historische Werke der noch jungen Performance Art und aktuelles performatives Kunstschaffen zu einem qualitativ hochstehenden Programm. Seit seiner Gründung 1998 durch Ralf Samens zusammen mit Norbert Klassen und Markus Hensler (bis 2006) widmet sich das Festival dem aktuellen Kunstschaffen. Nach zwei Jahren zu dritt griff unter der Leitung von Norbert Klassen (2000–2010) das Festival vermehrt thematische Schwerpunkte auf: Performance Szene Schweiz (2001), Performances von Frauen (2003), Performance-Duos (2004) oder Performance by Gay Artists (2010).  Mit der Neubesetzung im Jahr 2011 durch Valerian Maly und Peter Zumstein als Co-Leiter (bis 2012) konnte das Festival international wie auch national noch stärker vernetzt werden. Mit dem Leitungswechsel ging auch eine inhaltliche Neuausrichtung einher. Neu trägt BONE die Aktionskunst vermehrt aus dem Theatersaal hinaus in die Stadt. Hinausgehen heisst auch hinein gehen: aus dem Theater in den unberechenbaren öffentlichen Raum, aus dem öffentlichen Raum in den definierten Theaterraum. 

Die BONE-Leitung pflegt die Zusammenarbeit mit wichtigen Kulturinstitutionen der Stadt Bern: Nebst dem Schlachthaus Theater, dem Kunstmuseum Bern und der Stadtgalerie waren die Hochschule der Künste Bern, die Universität mit den Instituten für Kunstwissenschaft und Theaterwissenschaft sowie die Gymnasien Kirchenfeld, Neufeld und der Campus Muristalden immer wieder Festivalpartner.

Das Festival erfreut sich eines von Jahr zu Jahr wachsenden Publikums aller Altersgruppen und aus allen Sprachregionen der Schweiz. Seit dem Jahr 2012 (Besetzung der Co-Leitung mit Maya Bösch als Co-Kuratorin, bis 2012 Leiterin des Théâtre du Grütli in Genf) fördern wir insbesondere den Kontakt mit der französischsprachigen Schweiz. Mit der Neubesetzung der künstlerischen Leitung mit Sibylle Omlin (bis August 2017 Leiterin ECAV) für die Jubiläumsausgabe im Jahr 2017 und San Keller und Sibylle Omlin für die 21. Ausgabe vertiefen wir diese Kontakte. Um sich auch weiterhin als ein unumgänglicher Hot Spot in der kalten Dezemberwoche zu behaupten, bemüht sich die Leitung mit dem neuen Team für die kommende Festivalausgabe um hochkarätige Gäste und spannende Partner aus der Region.