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Vreni Spieser arbeitet installativ und performativ, oftmals mit Bezug zur Architektur, oftmals vergänglich, temporär. In ihrer Arbeit geht es um ein Abwenden vom jahrhundertealten eurozentristischen Blick auf die Welt und das Einnehmen einer postkolonialen Perspektive. Die Beschäftigung mit dem Ornament dient dabei als roter Faden. Es ist ein Produkt von Migration, Adaption, Transformation. Vreni Spieser arbeitet an der Schaffung alternativer Räume, die sich als Gegenposition innerhalb unserer Kultur lesen wo eine kritische Reflexion über das Vorgefundene möglich ist und wo die Imagination eines anderen, möglichen Lebens umgesetzt werden kann.

Momentan: Involviert in mehrere Kunst-und-Bau Projekte in Zürich und als temporäres Mitglied vom Kuratorenteam im Helmhaus für zwei Ausstellungen die Rolle wechselnd. Vom Fernweh geplagt, da seit 2017 fast nonstop in Zürich lebend.