Profil

Seit 18 Jahren ist das BONE Performance Art Festival BERN Treffpunkt der nationalen und internationalen Performance-Szene und fester Bestandteil des Berner Kulturlebens. Das Schlachthaustheater in der Berner Altstadt – von Anbeginn an ein treuer Koproduktionspartner – sowie die neuen Spielstätten Stadtgalerie und das Kunstmuseum Bern/Fenster zur Gegenwart im Progr stehen traditionell in der ersten Dezemberwoche ganz im Zeichen der Aktionskunst. 

Ziel von BONE ist es, den Kulturplatz Bern auf der Landkarte der Performance Art prominent zu markieren und die Künstler/innen und Institutionen spartenübergreifend zu vernetzen. BONE entzieht sich – ganz dem Wesen der Performance Art entsprechend – einer klaren Zuordnung, und gerade deshalb lohnt sich der Weg nach Bern. BONE schreibt und beschreibt Performance-Geschichte und verdichtet historische Werke der noch jungen Performance Art und aktuelles performatives Kunstschaffen zu einem qualitativ hochstehenden Programm.

Seit seiner Gründung 1998 durch Ralf Samens widmet sich das Festival dem aktuellen Kunstschaffen. Unter der Leitung von Norbert Klassen (2001 – 2010) griff das Festival vermehrt thematische Schwerpunkte auf: Performance Szene Schweiz (2001), Performances von Frauen (2003), Performance-Duos (2004) oder Performance by Gay Artists (2010). 

Mit der Neubesetzung im Jahr 2011 durch Valerian Maly und Peter Zumstein als Co-Leiter (bis 2012) konnte das Festival international wie auch national noch stärker vernetzt werden. Mit dem Leitungswechsel ging auch eine inhaltliche Neuausrichtung einher. Neu trägt BONE die Aktionskunst vermehrt aus dem Theatersaal hinaus in die Stadt. Hinausgehen heisst auch hinein gehen: aus dem Theater in den unberechenbaren öffentlichen Raum, aus dem öffentlichen Raum in den definierten Theaterraum. 

Die BONE-Leitung pflegt die Zusammenarbeit mit wichtigen Kulturinstitutionen der Stadt Bern: Nebst dem Schlachthaus Theater, dem Kunstmuseum Bern und der Stadtgalerie sind die Hochschule der Künste Bern, die Universität mit den Instituten für Kunstwissenschaft und Theaterwissenschaft sowie die Gymnasien Kirchenfeld, Neufeld und der Campus Muristalden bei den Kunst vermittelnden Gefässen «bucky’s classroom» und «symposium» Festivalpartner.

Das Festival erfreut sich eines von Jahr zu Jahr wachsenden Publikums aller Altersgruppen und aus allen Sprachregionen der Schweiz. Mit der Neubesetzung der Co-Leitung mit Maya Bösch als Co-Kuratorin (bis 2012 Leiterin des Théâtre du Grütli in Genf) soll dieses Jahr insbesondere der Kontakt mit der französischsprachigen Schweiz gefördert werden. Um sich auch weiterhin als ein unumgänglicher HotSpot in der kalten Dezemberwoche zu behaupten, bemüht sich die Leitung mit dem neuen Team für die kommende Festivalausgabe um hochkarätige Gäste und spannende Partner aus der Region.