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Partner*innen

Christopher Füllemann

Christopher Füllemann stammt aus Lausanne, lebt aktuell in London. Seit 2009 entwickelt er ein plastisches Universum, in das er seine sinnliche Erfahrung des Alltags und der Kunst von der Steinzeit bis zur Gegenwart übersetzt. Seine künstlerische Arbeit ist kollaborativ und bewegt sich immer wieder  im Umfeld von genderspezifischen und queeren Thematiken.

Mehr erfahren: christopherfullemann.com

Severin Guelpa

Severin Guelpa ist Künstler und Kurator, dessen Interesse unter anderem um Themen wie alternative Lebensformen kreist. In seinem Werk übersetzt er die sich im steten Wandeln befindende Gesellschaft in raumübergreifende Installationen, in denen er  volkstümliches Wissen, mit Baustoffen, Bautechniken und verschiedenartigen Rohstoffen verwebt. Die Zusammenhänge zwischen menschlichem Handeln und der Natur sowie die fragilen Gleichgewichte stehen dabei im Zentrum seines Intersses. Severin Guelpa ist Initiant von The Nails of Democracy und Matza, künstlerischen Manifesten, die auf der Fähigkeit einer Gemeinschaft basieren, sich zusammenzuschliessen und ihre eigenen Emanzipations- werkzeuge zu erfinden.

Mehr erfahren: guelpa.ch, matza.net

Florence Jung

Florence Jung Arbeit besteht aus Szenarien, welche ihr Ermöglichen, die Realität zu infiltrieren. Die daraus resultierenden Situationen basieren auf einem System von Hinweisen, Abwesenheit und Gerüchten, welche die Betrachter*innen einbeziehen. Ausgehend von den Sozialwissenschaften sowie der Literatur und Philosophie erforscht ihre Arbeit die Wiedersprüche des heutigen Lebens, unser Verhältnis zur Ungewissheit und das narrative Potenzial von Verdächtigungen.

Mehr erfahren: florencejung.com 

Laura Kalauz & Sofia Medici

Sam Lavigne

Sam Lavigne fokusiert seine künstlerische Recherche auf  Themen wie Überwachung, Polizisten, Daten sowie Verarbeitung natürlicher Sprache und Automatisierung. Lavigne ist durch seine Lehrtätigkeit an verschiedenen Hochschulen vernetzt und initiiert  ausserdem immer wieder eine Reihe von Open-Source-Software-Projekten wie:

  • p5.riso: a p5.js library for generating files suitable for Risograph printing
  • videogrep: python script to create automatic video supercuts
  • audiogrep: python script to create automatic audio supercuts
  • vidpy: video editing and compositing in python
  • IndigEmoji: a sticker pack featuring Indigenous emoji (contributor)
  • p5.js editor: a desktop editor for the p5.js project (deprecated)

GJ Lischka

Gerhard Johann Lischka ist ein Berner Kulturphilosoph, Medientheoretiker und Kurator, der in jungen Jahren auch als Schlagersänger in Nachtclubs auftrat. Seine genauen Analysen des Ist-Zustands veranschaulicht er in sogenannten Mind-Art-Projeken, einem visuellen Archiv, in welchen seine Gedankensträge, Bild und Texte verwoben werden.

Mehr erfahren: gjlischka.ch

Wolfgang Müller

Wolfgang Müller ist Mitbegründer des Berliner  Postpunk-Kollektivs Tödliche Doris, das von 1980 bis zu ihrer Auflösung 1987 ins besondere als Band in Erscheinung trat. Die Band verkörpert wie keine zweite den Dilettantismus, zu dem Wolfgang Müller beim Merve Verlag Berlin eine  gleichnamige Publikation herausgab. Heute arbeitet Müller an verschiedenen postdadaistischen Themen und Personen, u.a. Valeska Gert, für Ausstellungs-und Buchprojekte, Hörspiele, Filme oder CDs.

Mehr erfahren: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Tödliche_Doris, www.wolfangmuellerr.de

Gabriele Sturm

Gabriele Sturm (*in Lienz A, lebt in Wien) steht mit ihrer Arbeit in der Tradition einer projektorientierten Kunst, die interkulturelle Zusammenhänge erforscht und kritisch aufarbeitet. Den Fokus legt sie auf die vielschichtige Schnittstelle der Themenfelder und bezieht dadurch Naturgeschichte und ihre Darstellungen, Warenläufe und Handelsbeziehungen, etc., mit ein. Ausgehend von der aktuellen Erfahrung mit den Abläufen und Konsequenzen der Globalisierung und der damit verknüpften ökonomischen Vernetzung bezieht sich ein Teil ihres Oeuvres auf Fragen des Transfers zwischen den Kulturen, Zeiten und Orten. Die Beobachtung ihres persönlichen Umfeldes mit den scheinbar alltäglichen und selbstverständlichen Handlungen, Situationen und Dingen, bildet dabei die Grundlage, um deren soziokulturelle Voraussetzungen und Kontexte zu analysieren.

Mehr erfahren: gabrielesturm.net

Mirko Winkel

Mirko Winkel wurde in der ehemaligen DDR geboren und lebt in Bern, Berlin und Wien. Er studierte Kunst bei Marina Abramovic und Christoph Schlingensief und arbeitet als Künstler, Kurator und Wissensübersetzer.

Das Spektrum seiner recherchebasierten und kontextsensitiven Arbeit umfasst Performances, Videos, Installationen, Vorträge und Gesprächsformate. Dabei geht es um unterschiedliche Themen wie zeitgenössische Todes- und Trauerpraktiken, der Psychologie ostdeutscher Alltagsgegenstände und der Fragen nach der Rolle des Menschen in einem sich verändernden Verständnis von Natur. Sein besonderes Interesse gilt der Kartographie.

Gegenwärtig leitet er das mLAB, das transdisziplinäre Labor des Geographischen Instituts der Universität Bern, das Wissenschaftler*innen anregt künstlerische Arbeit in ihre Forschung zu integrieren und neue Wege der Kommunikation auszuprobieren.

Mehr erfahren: mirkowinkel.com