Barbis Ruder

Foto: Suchart Wannaset

Barbis in Babeland. Ein Performical.


Im Babeland clashen Pop, Punk und Performance aufeinander. Barbis baut ein Performical, um die Grenzen von Performance und Popkultur auszuloten: PerformancekünstlerInnen wie Marina Abramovi? genießen inzwischen Starkult. Sie machen Werbung für Adidas oder designen Kaffeetassen und gehören zu den most wanted accessories von Stars wie Kanye West, Jay-Z oder Lady Gaga. Umgekehrt machen Popstars nun selbst Performances oder bedienen sich in ihren Musikvideos großzügig bei der Performance-Art. Barbis stellt die Frage nach Original und Kopie. Sie zumindest kopiert sich erst mal selbst. Ihre Kunstprodukte in Form der «Babes» lässt sie dann auf der Bühne aufeinander los. Das Performical zwischen Unterhaltung und Abhängigkeit skizziert auffallende Abhängigkeiten und PR-Mechanismen. Enjoy the ride!

Nachdem die 1984 in Heidelberg geborene Barbis Ruder in Deutschland, Finnland und den Niederlanden gelebt, studiert und gearbeitet hat, zog sie 2010 nach Wien und arbeitet hier als Künstlerin. 2014 erhielt sie den H13 Niederösterreichpreis für Performance. Mit viel Humor und Ironie mischt sie ihre Themen Wirtschaft, Arbeit, Rollenbilder, Romantik, Intimität und Konventionen in komplexe Kompositionen, welche in Performances, Installationen, Videoarbeiten und Objekten Gestalt annehmen.