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5 Fragen an

5 Fragen an… die Kultur-Ressortleiterin Regula Fuchs

1. Welche Performance hat Sie besonders beeindruckt und weshalb? Ich erinnere mich an den Auftritt eines Künstlers, der sich mit Nadel und Faden in die Haut genäht hat. Oder an jene Performerin, die sich eine Stunde lang nackt an einen Eisblock kuschelte, während dieser langsam auftaute. Sehr poetisch war das. Es ist diese Direktheit, manchmal

5 Fragen an… die Galeristin Barbara Marbot

1. Welche Performance hat Sie besonders beeindruckt und weshalb? Im laufenden Jahr haben Victorine Müller und Barbara Kiener bei mir für Hühnerhaut gesorgt. Victorine Müller performte auf dem Dach «Kunsthaus Steffisburg», eingetaucht in einem Wesen aus transparenter Haut und dem Licht der «l’heure bleue». Mich faszinierte die persönliche Reaktion auf Zeit und Stille, das Anhalten

5 Fragen an… die Tänzerin und Choreografin Karin Hermes

1. Welches ist Ihr persönlicher Bezug zur Performancekunst? Als junge Erwachsene begann ich Performanceart spannend zu finden, obwohl ich mit meiner Bühnentanzausbildung immer wieder an Grenzen meines Verständnisses stiess, da die Körperlichkeit eine andere ist als bei uns Tänzerinnen und Tänzern, dieakademisch ausgebildet wurden. Diese Grenzen finde ich bis heute interessant,obwohl sie sich mit meinem Älterwerden ständig verschieben. 2.

5 Fragen an… den Kultur-Ressortleiter Michael Feller

1. Welche Performance hat Sie besonders beeindruckt und weshalb? Nina Zimmer, Direktorin des Kunstmuseums Bern, hat letztes Jahr im Rahmen der Ausstellung «République Géniale» Salatsauce über ein Geländer geschüttet und den ganz grossen Salat angerichtet. Sie hat damit die Performance «Make A Salad» von Alison Knowles interpretiert. Mir gefiel, dass damit ein Bild geschaffen wurde,

5 Fragen an… die Kuratorin Kathleen Bühler

1. Welche Performance hat Sie besonders beeindruckt und weshalb? Das war «Skip Arnolds Endurance Performance» anno 1999 in der 7. Internationalen Performance Konferenz im Kunsthaus Glarus. Damals habe ich zum ersten Mal eine geballte Ladung Performance erlebt und war verblüfft über die Vielfalt und Ernsthaftigkeit dieser Gattung. Skip Arnold hat sich im März bei Minustemperaturen